Viele Sprachen in einer Klasse, Verständigungsprobleme und Schüler:innen, die dem Unterricht nicht folgen können – diese Realität stellt Schulen vor große Herausforderungen. Das neue Projekt „MULTIK“ will mit Künstlicher Intelligenz (KI) Abhilfe schaffen.
Dr. phil. Ulrich Stitzinger und Gianni Triantis, M.Ed., aus der Abteilung Sprach-Pädagogik und -Therapie erzählen in der letzten Ausgabe der HAZ detailliert über ihr Vorhaben.
Die beiden Projektleiter haben ein KI-gestütztes Konzept entwickelt, das mehrsprachige Schüler:innen gezielt unterstützt. Der digitale Sprachassistent kann nicht nur übersetzen, sondern auch Begriffe erklären und Aufgaben an unterschiedliche Sprachniveaus anpassen.
Ab dem Sommersemester 2025 startet „MULTIK - Mehrsprachiges Unterrichten mit Lerntechnologien und Künstlicher Intelligenz“– im FüBa und BaTec, gefördert durch die Leibniz School of Education. Studierende lernen dort, KI-Technologien für Sprachförderung und Chancengleichheit im Unterricht einzusetzen. Langfristig ist eine landesweite KI-Lernplattform geplant. Trotz aller technischen Unterstützung bleibt das Ziel klar: Deutsch als gemeinsame Unterrichtssprache zu stärken.
Mehr zum Projekt gibt es in der HAZ (sie LINK) und Neuen Presse.
Neue Methode für die Schule: KI soll mehrsprachigen Unterricht ermöglichen